Klaas Huizing

Calvin
... und was vom Reformator übrig bleibt 

4. aktualisierte Auflage 2009
Copyright: Hansisches Druck- und Verlagshaus GmbH, Frankfurt am Main; Edition Chrismon
Johannes Calvin (1509-1564) hat die Reformation ebenso vorangebracht wie Martin Luther (1483-1546). Und nicht nur im theologischen Sinn. Er veränderte das Leben seiner Zeitgenossen und er prägt noch das unsere. In Genf inspirierte und gründete er ein eigenwilliges Gemeinwesen, in dem strikte Gottesfurcht herrschte, aber auch die Vorform eines demokratisch-transparenten Staates. Der neuzeitliche Individualismus, die protestantische Arbeitsmoral, der Kapitalismus - alles ohne Calvin nicht denkbar. Wer könnte das kenntnisreicher und lesbarer aufschreiben als ein Theologe und Calvin-Kenner, der gleichzeitig Romancier ist? Klaas Huizing erzählt überraschend witzig und locker aus Leben und Werk des zweiten großen Reformators. Und er bleibt nicht im 16. Jahrhundert stehen, sondern gibt seinen Lesern einen spannenden Einblick in die jahrhundertelange Wirkungsgeschichte des Calvinismus. Das besondere Plus des Buches ist der Stil, der nicht staatstragendakademisch daherkommt. Huizing bewahrt selbst bei komplizierten theologischen Sachverhalten die Ruhe zum Wohle des Lesers!
Der Autor:

Klaas Huizing, 1958 in Nordhorn geboren, schreibt stilistisch brillante und erfolgreiche Romane, die in zahlreiche Sprachen übersetzt wurden. Der Theologe lehrt als Professor für Systematische Theologie an der Universität Würzburg und ist Chefredakteur des Kulturmagazins "OPUS" in Saarbrücken. 2003/2004 erhielt er das Jahresstipendium im Internationalen Künstlerhaus Villa Concordia in Bamberg.

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