Walter Jens

Der Fall Judas

1. Auflage (1.-10. Tausend)
Copyright: 1975 Kreuz Verlag Stuttgart
Note

Der . . . Text hat den Charakter eines fiktiven Berichts, bei dem der Verfasser sowohl die Partei des Richters als auch die Positionen von Verteidiger und Staatsanwalt vertritt. Diese Form wurde gewählt, um die Strittigkeit eines Falls zu demonstrieren, der, nach einem tausendfachen Schuldspruch, scheinbar längst erledigt ist. In Wahrheit aber bedarf das Verfahren, wie der Traktat zu belegen versucht, der Revision durch eine neue Instanz.
Vergessen wir nicht: In Jerusalem hingen zwei Männer am Holz. Es gab zwei Opfer. Blutacker und Schädelstätte gehören zusammen.
Der Fall Judas, der ein Fall all jener Anderen ist, die, als Gebrandmarkte, auf den Gezeichneten am Kreuz verweisen, steht zur Neuentscheidung an.
Die Akten sind offen.

Walter Jens

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