Jack Provonsha

Es führt ein Weg zurück

Saatkorn-Verlag GmbH Hamburg
Copyright: Review and Herald Publishing Association Hagerstown, Maryland (USA)
Printed in Germany 1991
Schon wenn zwei Menschen zerstritten sind, quält sie die Frage, wie sie wieder versöhnt werden können. Viel entscheidender für unsere ganze Existenz ist, wie wir in Frieden mit Gott leben können. Das führt zwangsläufig zu der Frage, was es mit dem Kreuzestod Christi als Mittel zu unserer Erlösung auf sich hat. Fordert Gott wirklich ein Menschenopfer, um sich mit uns zu versöhnen?
Es sind nicht nur Zweifler und Ungläubige, die solche Fragen stellen. Die Geschichte der Christenheit zeigt, daß das "Wort vom Kreuz" von jeher Fragen aufgeworfen und immer wieder zum Nachdenken über seine Bedeutung herausgefordert hat. Oftmals wurden zu seiner Veranschaulichung Bilder benutzt - Bilder vom Marktplatz, vom Sklavenhandel, aus der Landwirtschaft und aus dem Rechtsbereich, aus Ehe und Familie. Jedes dieser Bilder verdeutlicht bestimmte Aspekte, birgt aber zugleich auch die Gefahr in sich, für sich selbst genommen unsere Vorstellung vom Wesen Gottes in eine falsche Richtung zu lenken.
Im vorliegenden Buch geht es darum zu zeigen, daß nichts uns diese Tatsache verdunkeln darf: Gott ist auf unserer Seite. Er will uns nichts Böses. Gott liebte uns, als wir noch Sünder waren. Das ist die Frohe Botschaft vom Kreuz.
Jack Provonsha, Theologe, Mediziner und Professor für Ethik (em.), gibt in seinem Buch eine kritische Darstellung der klassischen Interpretationen vom Versöhnungstod Christi, die unsere Vorstellungen teilweise bis heute prägen. Es zeigt, wo sie Wahrheit verdeutlichen und wo sie in die Irre führen. Dann geht er der Frage nach, was Sünde eigentlich ist. Denn wenn wir das Wesen der menschlichen Sündhaftigkeit verstehen, können wir besser etwas davon begreifen, wie Gott damit umgeht.
Das Buch endet mit einer eindrucksvollen Erzählung, die die Thematik des verlorenen Sohnes aufnimmt und zugleich anschaulich macht: Es ist ein Gott, der uns liebt. Niemandes Situation ist aussichtslos; denn: es führt ein Weg zurück.
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