Ulrich Eibach

Gott im Gehirn? Ich - eine Illusion?
Neurobiologie, religiöses Erleben und Menschenbild aus christlicher Sicht

Dieses Buch erscheint in der Reihe »Glaube und Wissenschaft« des INSTITUTS FÜR GLAUBE UND WISSENSCHAFT
Herausgeber der Reihe ist Dr. Jürgen Spieß
Copyright: R. Brockhaus Verlag Wuppertal 2006
Durch neue bildgebende Verfahren können die physiologischen Prozesse, die bei seelisch-geistigen Vorgängen im Gehirn ablaufen, beobachtet werden. Viele Hirnforscher behaupten, alle seelisch-geistigen Phänomene seien hinreichend auf der neurophysiologischen Ebene zu erklären. Man fordert ein neues, rein neurowissenschaftlich begründetes Menschenbild, das die gängigen Vorstellungen von Seele, Geist, Person, Freiheit radikal in Frage stellt und zu einer neuen, biologisch begründeten Form der Religionskritik führt. Religiöse Erlebnisse und Vorstellungen sollen nur "Hirnprodukte" sein, denen keine "Wirklichkeit" außerhalb des Gehirns entspreche. Auf der Basis dieses reduktionistischen Denkansatzes wird zugleich behauptet, dass die Vorstellung von einem fühlenden, denkenden, wollenden und handelnden "Ich" auch nur ein Hirnprodukt, eine subjektive Täuschung sei. Ulrich Eibach setzt sich aus christlicher Sicht mit diesen für das Menschenbild und den christlichen Glauben provokanten Thesen auseinander.
Der Autor:

Profosser Dr. Ulrich Eibach ist Theologe an der Universität Bonn; Pfarrer am Universitätsklinikum; Beauftragter der "Evangelischen Kirche i. Rheinland" für Fortbildung und Fragen der Ethik in Biologie und Medizin; Staatsexamen in Biologie, Theologie, Philosophie.

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