Ursula Meissner

Afghanistan
Rosen, Mohn, 30 Jahre Krieg

Copyright: 2008 C. J. Bucher Verlag GmbH München
Afghanistan mit seinen überwältigenden Landschaften und den faszinierenden, stolzen Menschen könnte längst ein begehrtes Reiseland sein. Doch der seit fast drei Jahrzehnten währende Krieg mit den täglichen Nachrichten von Gewalt, Hunger und Elend lässt eine solche Entwicklung nicht zu. Die Zukunft des Landes wird wohl auch in den nächsten Jahren von blutigen Auseinandersetzungen geprägt bleiben. 
Dieses Buch mit seinen einfühlsamen Bildern und sorgfältig recherchierten Reportagen zeigt das andere, weithin unbekannte Afghanistan, das sich nach außen abschirmt und sich unserem Blick entzieht. Es handelt vom harten Alltag, aber auch von vielen Fortschritten, dem bewundernswerten Mut der Menschen und dem immer wieder durchschimmernden Zauber des Landes. Ein Buch, das für Afghanistan hoffen lässt.
Weitere Informationen zum Thema finden sich auf der ADRA-Website bzw. unter: http://www.adra.de/afghanistan.html
Die Autorin:

Ursula Meissner (www.ursula-meissner.de) arbeitete im ZDF Studio Südostasien, bevor sie die Schreibmaschine gegen die Kamera eintauschte. Seit 15 Jahren ist sie als freie Fotografin in allen Kriegs- und Krisengebieten der Welt unterwegs: von Afghanistan bis Sierra Leone, vom Kosovo bis in den Irak. Sie gibt den Opfern kriegerischer Konflikte und humanitärer Katastrophen ein Gesicht.
Ihre erste Fotoreportage dokumentierte im August 1992 die Belagerung von Sarajewo, doch mit Afghanistan ist sie seit dem Frühjahr 1986 wie mit keinem anderen Land verbunden. Bei ihrem ersten Besuch überquerte sie mit den Mudschaheddin und dem legendären Abdul Hack vom pakistanischen Peschawar aus den Khyberpass. Sie lernte die "Gotteskrieger" als einfache Handwerker und Bauern kennen, die durch den Einmarsch der Sowjets aus ihrem gewohnten Leben gerissen worden waren und ihre Familien schon seit Jahren nicht mehr gesehen hatten. In abgelegenen Dörfern war sie als einzige Frau der Gruppe auch die Einzige, der in Häuser Einlass gewährt wurde und die mit den Familien sprechen konnte. Die Gastfreundschaft, der sie begegnete, war überwältigend.

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